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Populäre Gesangsstile

Musical-, Pop-, Rock- und Jazzgesang sind die bekanntesten Genretypen, die heute auch an den Hochschulen unter dem Begriff populäre Gesangsstile vermittelt werden. Die größte Unterscheidung zur klassischen Stimmgebung zeigt sich z.B. im Umgang mit Vibrato, Gewichtung von Registern, Phrasierung und vielem mehr. Vereinfacht könnte man sagen, dass die Verwandtschaft zur Sprech- und Rufstimme stärker zum Tragen kommt und sich der Klang mehr am persönlichen Ausdruck orientiert als an einer generell angestrebten Klangästhetik. Während in der Klassik Registerausgleich durch alle Lagen mit einem durchgehenden Vibrato angestrebt wird, setzt man im Pop auf emotional aufgeladene Vocal Breaks; soulig verhauchte Sounds dürfen sich mit metallischen Beltingtönen abwechseln, brüchige Creakings lassen Verletzlichkeit hören.

All dies gesund zu erzeugen, ist die Aufgabe der Stimmbildung in den populären Gesangsstilen. Sänger*innen im Populargesang benötigen zudem auch eine gute Mikrofontechnik, da dieses Tool nicht nur zur Verstärkung der Stimme, sondern auch wie ein Instrument zur Erzeugung spezifischer Soundqualitäten eingesetzt wird.

Populäre Gesangsstile wird unterrichtet von:

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Elisabeth Daiker